Insolvenz: DK Wildtierzucht GmbH & Co KG

This content is available in German only. Letztes Update: 30.04.2026 |

Basisdaten

  • KSV1870 Nummer7316037
  • InsolvenzartKonkursverfahren
  • Insolvenznummer207473A
  • Name lt. EdiktDK Wildtierzucht GmbH & Co KG vorm. Imperial Hunting GmbH & Co KG
  • AntragstellerSchuldner
  • GerichtLG-Graz
  • Geschäftszahl25S101/26d
  • Tagsatzung09.07.2026; 11:25; Zimmer 227, 2. Stock
  • TagsatzungsartPrüfungs- und Berichtstagsatzung
  • InsolvenzverwalterMag. Jörg Reinhold Grössbauer Rechtsanwalt
  • Branchen50% Sonstige Tierhaltung
    50% Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
  • TätigkeitsbereichBetrieben werden Haltung und Handel von Edelwild sowie Edelwildfleischverarbeitung.
  • Gründungsjahr2014
  • FirmenbuchnummerFN 423589 a
  • UID-NummerATU69200125
  • OENB-Nummer17890292
  • Datum der letzten Bilanz31.12.2024
  • Ehemalige Firmennamen Imperial Hunting GmbH & Co KG

Presseinformation

•    Gegenstand des Unternehmens
Betrieben wird die landwirtschaftliche Tierhaltung mit Schwerpunkt auf Edelwild. 
Insbesondere die Zucht, Haltung und Vermarktung von Wildtieren (wie etwa Hirsche, Rot-wild) in entsprechend bewirtschafteten Gehegeanlagen. Darüber hinaus umfasst der Tätigkeitsbereich den Handel mit lebenden Tieren sowie die Gewinnung und Verarbeitung von Wildbret.

•    Komplementär:        DK Wildtierzucht GmbH

•    Kommanditisten:    Domaines Kilger GmbH & Co. KGaA
    
•    Gläubiger:        27

•    Dienstnehmer:        2

•    Aktiva:             rd. EUR 156.000,00

•    Passiva:             rd. EUR 160.000,00  (Verbindlichkeiten gegenüber 
verbundenen Unternehmen in der Höhe von rund EUR 2 Mio. sind hierbei nicht berücksichtigt)

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
Die wirtschaftliche Krise der Antragstellerin ist auf mehrere zusammenwirkende Ursachen zu-rückzuführen. Das ursprünglich verfolgte Geschäftsmodell der Rotwildzucht zur Belieferung der eigenen Gastronomiebetriebe konnte infolge veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nicht nachhaltig umgesetzt werden. Insbesondere wirkten sich eine rückläufige bzw. volatile Nachfrage im Gastronomiesektor, steigende Lohn- und Lohnnebenkosten im landwirtschaftlichen Bereich sowie ein erheblicher Anstieg der Betriebskosten, insbesondere für Futtermittel, Energie und Transport, negativ auf die Ertragslage aus. Folglich bestand im Verhältnis zur Betriebsgröße eine deutlich überhöhte Personalstruktur im Bereich der Gehegebewirtschaftung, welche die Liquiditätssituation der Schuldnerin ebenso nachhaltig belastete. Insgesamt ist die eingetretene Krise somit im Wesentlichen auf eine Kombination aus ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, nicht verwertbaren Investitionen, einer strukturell erhöhten Kostenbasis sowie außergewöhnlichen Tierverlusten zurückzuführen.

Weitere verfahrensrechtliche Daten:
Die schuldnerische Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 09.10.2014 gegründet.

Eine Fortführung der schuldnerischen Gesellschaft ist nicht darstellbar bzw. beabsichtigt und wird daher die Schließung des Unternehmens als geboten angesehen.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!