Insolvenz: KMS Bau GmbH

This content is available in German only. Letztes Update: 05.03.2026 |

Basisdaten

  • KSV1870 Nummer8380832
  • InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • Insolvenznummer206353
  • Name lt. EdiktKMS Bau GmbH
  • AntragstellerSchuldner
  • GerichtLG-Graz
  • Geschäftszahl27S49/26x
  • Tagsatzung21.04.2026; 11:20; Zimmer 230/Saal L
  • TagsatzungsartPrüfungs- und Berichtstagsatzung
  • Tagsatzung19.05.2026; 11:25; Zimmer 230/Saal L
  • TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • InsolvenzverwalterMag. Bertram Schneeberger Rechtsanwalt
  • Branchen100% Hochbau
  • TätigkeitsbereichBetrieben wird das Baugewerbe. Es besteht auch eine Gewerbeberechtigung für Wartung und Pflege von Kraftfahrzeugen (KFZ-Service), welche jedoch derzeit nicht aktiv genutzt wird. Der Bereich Durchführung von Erdwärme- und Brunnenbohrungen wurde mit September 2025 an die nahestehende KMS Bohrtechnik GmbH (FN 659236 s) abgegeben.
  • Gründungsjahr2024
  • FirmenbuchnummerFN 626897 h
  • UID-NummerATU80603358
  • OENB-Nummer31008747
  • Datum der letzten Bilanz31.01.2025

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens:   

  • Geschäftsführer:      Markus Schantl
  • Gesellschafter:         KMS Holding
  • Dienstnehmer:          5
  • Gläubiger:                 rd. 50
  • Aktiva:                        rd. EUR 950.000,00
  • Passiva:                     rd. EUR 2,7 Mio.

Durchführung von Kernbohrungen, Diamantschneidearbeiten, Mauertrockenlegungen und Bauwerkarbeiten

Sanierungsplan:

Die Antragstellerin bietet ihren Insolvenzgläubigern an, innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren vom Tag der Annahme des Sanierungsplanes 20 % der offenen Forderungen zu bezahlen, dies in 4 Raten und zwar eine Barquote von 5 % und dreimalig 5 % der offenen Forderungen:

5 % der offenen Forderungen werden demnach als Barquote ausgeschüttet, 5 % binnen 12 Monaten nach Annahme des Sanierungsplanes, 5 % binnen 18 Monaten nach Annahme des Sanierungsplanes und weitere 5 % binnen 24 Monaten nach Annahme des Sanierungsplanes.

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):

Infolge der COVID-19 Pandemie, der in den letzten Jahren deutlich rückläufigen Nachfrage im Bau- und Baunebengewerbe sowie der erheblichen Steigerungen bei Preisen, Energie- und Betriebskosten haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nachhaltig und massiv verschlechtert. Es kam zu erheblichen Umsatzrückgängen, die in weiterer Folge zu einer deutlichen Verschlechterung der Liquiditätslage führten.

Weitere verfahrensrechtliche Daten:

Die schuldnerische Gesellschaft wurde am 18.04.2024 errichtet.

Es ist die Fortführung und Sanierung beabsichtigt. Die Finanzierung soll aus der laufenden Fortführung erfolgen. Wesentliche Fixkosten sollen außerdem reduziert werden.

„Der Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung im Interesse der Gläubiger liegt und der vorgelegte Sanierungsplan eingehalten werden kann“, so Mag. Julia Liszt, Insolvenz Graz.

  • Zur Insolvenzverwalterin wurde Mag. Bertram SCHNEEBERGER, Habersdorfer Straße 1, 8230 Hartberg, bestellt.
  • Die Anmeldefrist wurde mit 07.04.2026 bestimmt.
  • Die Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 21.04.2026 statt.
  • Die besondere Prüfungs-, Schlussrechnungs- und Sanierungsplantagsatzung findet am 19.05.2026 statt.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!