Insolvenz: PA Pichlmüller Apparatebau Ges.m.b.H.

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Letztes Update: 12.12.2019 |

Basisdaten

  • 100% Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den Haushalt
  • Man ist Spezialist für die Errichtung von betriebssicheren, wirtschaftlichen und energieeffizienten Rechenzentren und Präzisionsklimasystemen für technische Räume. Die Produktpalette reicht von Klimaschränken, Elektroversorgung ( USV Anlagen) bis hin zum technischen Brandschutz. Es handelt sich um den operativen Tätigkeitsbereich der heutigen KPM Beteiligungs GmbH (vormals: PA Pichlmüller Apparatebau Ges.m.b.H, FN 136537 s), welcher im Sept./Okt. 2005 in die eigentlich in Rede stehende GmbH abgespalten wurde.
  • 1960
  • FN 266403 w
  • ATU 61951855
  • 7049196
  • 31.12.2018
  • PA Klimatechnik GmbH

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: 
Errichtung von Raumklimasystemen, Rackkühlsystemen und Elektrotechnik, sicherheitstechnische Produkte für den technischen sowie baulichen Brandschutz

Geschäftsführer: Ing. Philipp Köfler

Gesellschafter:
Ing. Philipp Köfler
Ing. Helmut Köfler

Betroffene Dienstnehmer:
16 (davon 9 Angestellte und 7 Arbeiter) 

Betroffene Gläubiger: circa 67

Passiva: 
rund 1,4 Millionen EURO

Aktiva: 
rund 146.000 EURO an freiem Vermögen 

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): 
Laut dem KSV1870 vorliegenden Antrag auf Insolvenzeröffnung handelt es sich um ein Spezialunternehmen, das komplexe Lösungen im Bereich Klimatechnik und Gesamtlösungen für technische Räume erarbeitet. Die Produktpalette reicht von Raumklimasystemen, Rackkühlsystemen und Elektrotechnik im 19-Zoll-Format bis zu sicherheitstechnischen Produkten für den technischen sowie baulichen Brandschutz.

Im Geschäftsjahr 2019 sei ein wesentlicher Umsatzeinbruch zu verzeichnen gewesen. Hintergrund hierfür sei die von einem hierzu beauftragten Unternehmen bis heute nicht abschließend und erfolgreich durchgeführte Installation eines betriebsinternen Programmes gewesen. Auf Grund der mangelnden Funktionsfähigkeit des Programmes seien die interne Unternehmensorganisation empfindlich gestört und Mitarbeiter demotiviert worden. Zuletzt erfolgte Personalabgänge konnten auf Grund des herrschenden Fachkräftemangels nicht mehr durch qualifizierte Neueinstellungen kompensiert werden.

Von Schuldnerseite wird eine Fortführung des Unternehmens nach allfälliger Schließung von Unternehmensteilbereichen angestrebt.

Zugleich mit dem Antrag auf Insolvenzeröffnung wurde ein Antrag auf Annahme eines Sanierungsplanes gestellt, mit dem den Insolvenzgläubigern eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme, nicht jedoch vor Rechtskraft der Bestätigung des Sanierungsplanes angeboten wird. 

Laut Antrag auf Insolvenzeröffnung soll die Finanzierung einer Sanierungsplanquote durch den Einstieg eines Investors erfolgen.

Weitere verfahrensrelevante Daten: 
„Der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter wird nunmehr unverzüglich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens analysieren und prüfen, ob eine Fortführung des Unternehmens ohne weitere Schädigung der Gläubiger möglich ist“, so Harald Neumüller vom KSV1870.

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

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