Insolvenz: Salzkammergut-Media Ges.m.b.H.
This content is available in German only. Letztes Update: 09.03.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer1055806
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer206409A
- Name lt. EdiktSalzkammergut-Media Ges.m.b.H.
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-St.Pölten
- Geschäftszahl14S32/26k
- Tagsatzung05.05.2026; 11:45; Saal 216
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung09.06.2026; 11:40; Saal 216
- TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Johann Huber Rechtsanwalt
- StellvertreterDr. Gerhard Taufner Rechtsanwalt
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Branchen100% Sonstiges Drucken
- TätigkeitsbereichBetrieben wird eine Druckerei. Diese Tätigkeit hat man von der Firma Preßverein "Konsortium Salzkammergut" (FN 97372 w) übernommen.
- Gründungsjahr1999
- FirmenbuchnummerFN 187939 g
- UID-NummerATU48184600
- OENB-Nummer4425715
- Datum der letzten Bilanz31.12.2024
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Ehemalige Firmennamen
"Salzkammergut-Media Ges.m.b.H."
Presseinformation
- Gegenstand des Unternehmens: Druckerei, Medienarbeiten und Werbeagentur.
- Weitere Standorte:
4810 Gmunden, Druckerstraße 4
4532 Rohr, Oberrohr 9
4050 Traun, Hugo Wolf Straße 14
4240 Freistadt, Werndlstraße 2-4
4820 Bad Ischl, Salzburger Straße 32a - Betroffene Dienstnehmer: 67
- Betroffene Gläubiger: 215
- Aktiva: rund EUR 312.000
- Passiva: rund EUR 3,5 Mio.
Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
Aufgrund der technischen Entwicklung in der Druckereibranche und der zunehmenden Digitalisierung war die Schuldnerfirma mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Diese Entwicklung wirkte sich zwar nicht negativ auf den Umsatz, jedoch auf den verbleibenden Gewinn aus. Weiters sind gravierende Mängel in der Buchhaltung aufgetreten, aufgrund dessen es zu insbesondere zu Unregelmäßigkeiten bei den öffentlichen Gläubigern gekommen ist. Da auch Gespräche mit der Hausbank zu keinem positiven Ergebnis geführt haben, mussten die Konsequenzen in Form des vorliegenden Antrages auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gezogen werden.
Die Schuldnerfirma bietet den betroffenen Insolvenzgläubigern einen Sanierungsplan, lautend auf Zahlung einer Quote von 20%, zahlbar binnen zwei Jahren, an. Die Finanzierung der Sanierungsplanquote soll aus dem Fortbetrieb erfolgen.
„Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Sanierungsbestrebungen tatsächlich aufrechterhalten werden können“, so Brigitte Dostal vom KSV1870.