Insolvenz: BEGALOM Guss GmbH
This content is available in German only. Letztes Update: 04.08.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer7140069
- InsolvenzartKonkursverfahren
- Insolvenznummer202775B
- Name lt. EdiktBEGALOM Guss GmbH FN 384327m
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Wels
- Geschäftszahl20S82/26y
- Tagsatzung29.10.2026; 10:45; Saal 101
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Dr. Franz Hafner Rechtsanwalt
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Branchen40% Herstellung von Werkzeugen
30% Leichtmetallgießereien
30% Eisengießereien
- TätigkeitsbereichBetrieben wird der Modell-, Formen- und Prototypenbau für die Automobilindustrie (zB.: Motoren). Mit September 2015 wurde die Tätigkeit der BEGALOM GmbH (FN 166183 m) zur Weiterführung übernommen.
- Gründungsjahr2012
- FirmenbuchnummerFN 384327 m
- UID-NummerATU67367379
- OENB-Nummer16016815
- Datum der letzten Bilanz30.09.2025
Presseinformation
Betriebsgegenstand: Modell- und Formenbau, Prototypenbau für die Automobilindustrie, sowie die Herstellung von Gießereimodellen.
Geschäftsführer: Wolfgang Schuster; Peter Gierling, MSc.
Gesellschafter: Wolfgang Schuster; Peter Gierling, MSc.
Betroffene Gläubiger: rd. 75
Betroffene Dienstnehmer: 31
Aktiva (lt. Saldenliste per 31.7.2026 zu Liquidationswerten): rd. EUR 1,7 Mio.
Passiva: rd. EUR 3,3 Mio.
Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
Über das Vermögen der schuldnerischen Gesellschaft wurde bereits am 29.08.2025 am LG Wels zu 20 S 139/25d ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Der in diesem Verfahren angenommene Sanierungsplan wurde mit Beschluss vom 18.12.2025 rechtskräftig bestätigt und das Sanierungsverfahren am 07.01.2026 aufgehoben. Die Ausschüttung der 1. Teilquote erfolgte durch den seinerzeitigen Insolvenzverwalter Dr. Franz Hafner.
Wie der KSV von 1870 erfahren konnte, sind die Insolvenzursachen primär darauf zurück zu führen, dass die bereits vor Einleitung des Sanierungsverfahrens umgesetzten Sanierungsmaßnahmen zwar zur deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses führten, jedoch die Umsätze in weiterer Folge nicht den Erwartungen entsprachen. Weitere Restrukturierungsmaßnahmen wurden umgesetzt. Geführte Verhandlungen mit Investoren sind gescheitert, so dass eine wesentliche Grundlage für die beabsichtigte strategische Neuausrichtung und die nachhaltige Fortführung des schuldnerischen Unternehmens weggefallen ist. Umsätzrückgänge konnten nicht ausreichend kompensiert werden, die Ertragslage und die Liquidität konnte sich nicht nachhaltig stabilisieren. Aus diesen Gründen sah sich die schuldnerische Gesellschaft gezwungen neuerlich einen Insolvenzeröffnungsantrag zu stellen, zumal die Bezahlung der 2. Sanierungsplanquote nicht mehr möglich erscheint.
Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.