Insolvenz: HINKE Tankbau GmbH

This content is available in German only. Letztes Update: 14.07.2026 |
  • Frankenburger Straße 2, 4870 Vöcklamarkt
  • Eröffnung: 14.07.2026
  • Anmeldefrist: 17.09.2026

Basisdaten

  • KSV1870 Nummer784303
  • InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • Insolvenznummer208938
  • Name lt. EdiktHINKE Tankbau GmbH FN 146984d
  • AntragstellerSchuldner
  • GerichtLG-Wels
  • Geschäftszahl20S71/26f
  • Tagsatzung01.10.2026; 10:15; Saal 101
  • Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • Tagsatzung05.11.2026; 13:30; Saal 101
  • TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • InsolvenzverwalterDr. Klaus Schiller Rechtsanwalt
  • Branchen100% Herstellung von Sammelbehältern, Tanks u. ä. Behältern aus Metall
  • TätigkeitsbereichBetrieben wird die Herstellung von Tanks, Behältern und Anlagen für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie, sowie für die Chemie- und Pharmaindustrie.
  • Gründungsjahr1996
  • FirmenbuchnummerFN 146984 d
  • UID-NummerATU40921400
  • OENB-Nummer3354962
  • Datum der letzten Bilanz31.12.2024
  • Ehemalige Firmennamen P. HINKE Tankbau GmbH

Presseinformation

Am 14.7.2026 wurde über das Vermögen der

Hinke Tankbau GmbH, 4870 Vöcklamarkt, Frankenburgerstr. 2

ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Wels eröffnet.

Gegenstand des Unternehmens: Bau von Tanks und Behältern für Brauereien und die Pharmaindustrie

Gesellschafterin: Schulz Unternehmensfamilie e.K. (dahinter steht lt. Insolvenzantrag: Johannes Schulz-Hess)

Geschäftsführer: Ing. Mag. Patrick Steinwender

Betroffene Dienstnehmer: 50 (davon 7 Lehrlinge)

Betroffene Gläubiger: rund 143

Aktiva: noch in Prüfung

Passiva: rd. 3,3 Millionen Euro (lt. Firmenauskunft des KSV1870, im Insolvenzantrag keine Angaben)

Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870, der die Gläubiger vertritt, bis zum 17.9.2026 angemeldet werden. Mail: insolvenz.linz@ksv.at 

Laut dem eigenen Insolvenzantrag des 1996 gegründeten Unternehmens war man aufgrund der schlechten Wirtschaftslage der letzten Jahre ab 2024 gezwungen, seinen bisherigen Hauptmarkt (Tanks und Behälter für Brauereien) überwiegend zu ersetzen. Aufgrund der eigenen hochspezifizierten Qualifikationen des Unternehmens in der Fertigung von Behälterlösungen konnte die Pharmaindustrie als Markt gefunden werden. Nach einer konjunkturell stärkeren Phase nach der Corona-Pandemie erfolgten aber auch in diesem Marktbereich die Bestellungen nur mehr schleppend, zumal sich Investitionen laut Schuldnerin zunehmend mehr auf die USA und Asien konzentrierten, während in der DACH-Region weniger investiert wurde.

Als schließlich die beiden Hausbanken die Überziehungsrahmen des Unternehmens einschränkten bzw. Kredite fällig stellten, musste nunmehr die Zahlungsunfähigkeit eingestanden werden. Die fällig Juni-Löhne konnten 2026 nicht mehr bezahlt werden.

„Den betroffenen Gläubigern wird ein 20 %iger Sanierungsplan, zahlbar binnen 24 Monaten ab seiner Annahme, angeboten“, berichtet Alexander Meinschad vom KSV1870. Dieser soll durch die Erträge aus der Fortführung des Unternehmens und – nötigenfalls – unter Mithilfe von Investoren finanziert werden. Da man durch seine besondere Spezialisierung einen hohen Wert für die Pharmaindustrie darstellt, will man unbedingt eine Sanierung schaffen, so das schuldnerische Unternehmen in seinem Insolvenzantrag.

Zum Insolvenzverwalter wurde Dr. Klaus Schiller, Rechtsanwalt in Schwanenstadt, bestellt. 

Die erste Gläubigerversammlung, Berichts- und Prüfungstagsatzung finden am 1.10.2026 am Landesgericht Wels statt. Am 5.11.2026 werden die Gläubiger dort über den angebotenen Sanierungsplan verhandeln und abstimmen.

Die Angaben des schuldnerischen Unternehmens konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht ausreichend überprüft werden.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!