Insolvenz: inspire GmbH
This content is available in German only. Letztes Update: 13.05.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer1652247
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer207733
- Name lt. Ediktinspire GmbH Firmenbuchnummer 324470m
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG Salzburg
- Geschäftszahl44S21/26a
- Tagsatzung17.06.2026; 11:45; Saal 304
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung10.08.2026; 09:00; Saal 354
- TagsatzungsartPrüfungs- und Sanierungsplantagsatzung
- InsolvenzverwalterDr. Stefan Lirk Rechtsanwalt
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Branchen100% Sonstiger Unterricht a.n.g.
- TätigkeitsbereichBetrieben werden die Organisation und Abhaltung von Sprachkursen.
- Gründungsjahr2009
- FirmenbuchnummerFN 324470 m
- UID-NummerATU64824088
- OENB-Nummer9151486
- Datum der letzten Bilanz31.12.2025
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Ehemalige Firmennamen
educom GmbH
accelingua in austria gmbh
Presseinformation
- Betriebsgegenstand: Die Schuldnerin bietet professionelle Sprachtrainings, Business Seminare und interkulturelle Schulungen für Unternehmen in Österreich und Bayern (inhouse oder in modernen Lerncentern) als Onlinetraining, Coaching oder Live-Seminar an. Sie ist vornehmlich im B2B Bereich tätig, aber auch zum Teil im B2C Bereich (Ferienbetreuungen und Kindercamps). Wesentliche Erlöse konnten in der Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) erwirtschaftet werden. Die Schuldnerin hat namhafte Kunden, welche ebenfalls wesentlich zu den Umsätzen beitragen. Eine weitere Niederlassung befindet sich in 1070 Wien, Neubaugasse 3/10 sowie ein kundenbezogener Standort im AMS Salzburg – Kurscenter in 5020 Salzburg, Sterneckstraße 50-52.
- Geschäftsführer: Mag. Andreas Kreil
- Gesellschafter: Satina Beteiligungsverwaltungs GmbH (FN 397173d)
- Betroffene Gläubiger: rd. 50
- Betroffene Dienstnehmer: 81, davon 60 freie Dienstnehmer
- Aktiva: rd. EUR 420.000,00
- Passiva: rd. EUR 800.000,00 (davon entfallen rd. EUR 400.000,00 auf die Hausbank)
Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
Wie der KSV von 1870 erfahren konnte, sind die Insolvenzursachen primär auf die anhaltende wirtschaftliche Krisensituation zurückzuführen, infolge derer die Nachfrage nach Schulungen und Seminaren seitens der Unternehmer drastisch zurückgegangen ist, was sich insbesondere auf die Region Ost negativ auswirkt. Die Niederlassung in Wien ist daher davon besonders betroffen. Das AMS hat für 2026 die Zusammenarbeit vom Umsatz her von rd. EUR 1,2 Mio. auf EUR 550.000,00 gekürzt, ein weiterer Hauptkunde ist aufgrund von Einsparungen zur Gänze weggefallen. Diese Umsatzeinbußen konnten kurzfristig nicht mehr abgefedert werden, welche zu Liquiditätsproblemen und zur Zahlungsunfähigkeit führten.
Sanierunsplan: Den Insolvenzgläubigern wird ein Sanierungsplan lautend auf Bezahlung einer 20 %igen Quote, binnen 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplan angeboten und zwar: 10 % zahlbar binnen 12 Monaten und 10 % binnen 24 Monaten, jeweils ab Annahme des Sanierungsplanes, nicht jedoch vor Rechtskraft der Aufhebung des Insolvenzverfahrens.
„Lt. Schuldnerangaben wird der Fortbetrieb angestrebt, Restrukturierungsmaßnahmen sollen die Fixkosten reduzieren, um die Voraussetzung für die Erfüllbarkeit des angebotenen Sanierungsplanes zu schaffen“, so Elisabeth Eppich vom KSV1870, Standort Salzburg.
Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.